| Meldungen aus dem Rems-Murr-Kreis / Gesellschaft 11.02.2010 Beim Bürgerempfang in der Auenwaldhalle konnte Bürgermeister Karl Ostfalk zahlreiche Ehrengäste und vor allem viele Bürgerinnen und Bürger begrüßen. Hier die Rede des Bürgermeisters.
"Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, verehrte Gäste,
nach den vorangegangen Ehrungen und nach diesem musikalischen Gruß durch die Trachtenkapelle des Bürgerverein Ebersberg,
darf ich Sie alle ganz herzlich zu unserem Bürgerempfang 2010 hier in der Auenwaldhalle begrüßen.
Zu aller erst begrüße ich Sie liebe Bürgerinnen und Bürger aus Auenwald ganz herzlich.
Ein herzlicher Willkommensgruß gilt:
unserem Landtagsabgeordneten Wilfried Klenk,
vielen Dank für Ihren stetigen Einsatz und Ihre Treue zu der Gemeinde Auenwald sowie Ihre Unterstützung in so vielen Bereichen.
Herzlich Willkommen meinem beiden Bürgermeisterkollegen Reinhold Sczuka aus Althütte und Ralf Wörner aus Allmersbach. Liebe Kollegen, herzlichen Dank für das gute Miteinander und die gegenseitige Unterstützung. In vielen Bereichen arbeiten wir jetzt schon sehr erfolgreich zusammen. In der Zukunft werden wir noch mehr Aufgaben interkommunal umsetzen müssen.
Herzlich willkommen Bürgermeister i.R. aus Weissach in Tal Rainer Deuschle.
Herzlich grüße ich alle anwesenden Damen und Herren unseres Gemeinderats, stellvertretend möchte ich meine Stellvertreter Heinz Klenk und Dr. Rudolf Weiß erwähnen.
Weiter begrüße ich Kreisrat Jürgen Hestler aus Weissach i.T.; die Rektoren unserer Grundschulen Herrn Pabst und Herrn Schweizer sowie Schulamtsdirektor Fackler sind uns ebenso herzlich willkommen wie die Vertreter von Polizei, Feuerwehr und Rotem Kreuz, stellvertretend nenne ich den Kommandanten unserer Gesamtfeuerwehr Herrn Erich Strohmaier und die Herren Eder vom Polizeirevier Backnung und Gentner vom Polizeiposten Weissacher Tal.
Herzlich begrüße ich alle Vertreter unserer Vereine, die durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit und ihr Engagement zum großen Teil dazu beigetragen haben, dass unsere Sportlerehrung so hochkarätig und umfangreich ist. Stellvertretend darf ich heute Herrn Pickermann vom Bürgerverein Ebersberg und Herrn Strohbeck von TSV Lippoldsweiler begrüßen.
Ein herzlich willkommen gilt den Vertretern unserer Kirchen, stellvertretend begrüße ich Pfarrer Dr. Ingo Sperl. Damit die Kirchenorgel in Oberbrüden saniert werden kann, um uns anschließend wieder mit einem schönen Klang zu erfreuen, braucht die Kirchengemeinde Brüden viel Geld. Wir als politische Gemeinde unterstützen unsere Kirchengemeinde bei der Finanzierung damit, dass wir u.a. heute Abend den so genannten ?Orgelwein? ausschenken. Ich fordere Sie aber ganz sicher nicht auf, viel Wein zu trinken. Wir können den Wein auch bei sonstigen Anlässen oder Gelegenheiten sinnvoll verwenden.
Die Herren Rolf Bäuerle und Bernd Nutz von der Kreissparkasse Waiblingen und Isaak Avramidis von der Volksbank Backnang begrüße ich ebenso herzlich wie die sonstigen Vertreter der politischen Parteien, des Handwerks, des Handels , der Gewebetreibenden, der Landwirtschaft, des Forstes und der Ärzteschaft. Stellvertretend begrüße ich unseren HGV-Vorsitzenden Uwe Böhret und Chefarzt Dr. Gruner von unserem Backnanger Krankenhaus unter uns.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger,
das Jahr 2009 liegt noch nicht lange hinter uns. Die Gemeinde Auenwald hat auch 2009 wieder viel Positives für unsere Bürgerinnen und Bürger erreicht: Die Kinderbetreuung in den Kindergärten und Grundschulen wurde weiter ausgebaut, damit die Möglichkeit für Eltern mit Kindern erhalten bleibt bzw. geschaffen wird, eine berufliche Tätigkeit auszuüben. Seit September ist im Stockrain in Unterbrüden die zweite Kleinkindgruppe eingerichtet. Hier werden Kinder ab einem Jahr von 7.30 bis 14.30 Uhr betreut.
In der Grundschule bieten wir jetzt eine erweiterte Betreuung bis 14.30 Uhr sowie die Kernzeit-Ferienbetreuung, von halb acht bis halb drei Uhr an.
Mit der Sanierung unserer beiden Grundschulgebäude in Lippoldsweiler und Unterbrüden wurde begonnen. Die beiden Ortsteile des Rottmannsberg wurden an die Sammelkläranlage angeschlossen und erhielten ein neue Wasserversorgung samt neuer Straßen. Das Hochwasserrückhaltebecken Holzbach wurde fertig. Trotz dieser umfangreichen Investitionen konnte die Verschuldung der Gemeinde weiter reduziert werden.
Ein Highlight 2009 war sicher auch unser Besuch in Beaurepaire zu deren 700 Jahr-Feier. Dabei fuhren erstmals unsere Grundschüler, die den von der Gemeinde finanzierten freiwilligen Französischunterricht besuchen, mit ihren Eltern in unsere Partnergemeinde. Für alle sicher ein unvergessliches Erlebnis.
Zum ersten Mal gab es einen Krämermarkt in der Ortsmitte von Unterbrüden, der ebenso wie der Weihnachtsmarkt am neuen Platz guten Anklang gefunden hat. Ob wir die Hocketse, die vom 23. bis 25.Juli geplant ist, auch dort abhalten können, hängt bisher noch von der Akzeptanz der Teilnehmer und Anwohner ab.
Voraussichtlich in Oberbrüden wird am 2. Mai ein Naturparkmarkt abgehalten, bei dem die Selbstvermarkter aus den Gemeinden des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer-Wald, ihre Produkte einem großen Publikum präsentieren können. Ich rufe diejenigen aus Auenwald bzw. aus unserer Gegend auf, die selbst hergestellte Produkte anbieten wollen oder können, sich bei uns zu melden.
Mit Herrn Graf von der Gruschtelkammer (Frau Sylvie Seitz hat ihn dabei unterstützt) bin ich derzeit dabei, in Auenwald eine neue kulturelle Veranstaltung für den Herbst auf die Beine zu stellen. Näheres demnächst im "Blättle".
Auch im Jahr 2010 soll baulich einiges bewegt werden, obwohl sich die Wirtschaftsdaten und damit unsere Finanzkraft dramatisch verschlechtert haben. Wir wollen nicht jammern. Aber knapp 1,6 Millionen Euro weniger Zuweisungen bzw. mehr Abgaben, können wir uns nicht aus den Rippen schwitzen bzw. durch den laufenden Betrieb ausgleichen und auch nicht von Ihnen, liebe Auenwalder über Steuer- und Gebührenerhöhungen ausgleichen.
Um aber weiterhin an wichtige Fördergelder und Zuschüsse vom Land zu kommen, mussten wir zuerst unsere eigenen Einnahmemöglichkeiten wie Steuern und Gebühren überprüfen und diese etwas nach oben korrigieren. Einen Großteil der Steuerausfälle müssen wir jedoch mit Krediten ausgleichen.
Gerne hätte auch ich Ihnen, wie führende Bundespolitiker, Steuererleichterungen oder Gebührensenkungen in Aussicht gestellt. Wenn wir aber von dort oben immer mehr Aufgaben zugewiesen bekommen und dafür nicht den Ausgleich in vollem Umfang erhalten, müssen wir hier vor Ort die Zeche zahlen.
In die Zukunft unserer Gemeinde, werden wir auch dieses Jahr baulich wieder viel investieren:
- Erweiterung Kindergarten Hohnweiler,
- Fortsetzung Sanierung Schulgebäude in Hohnweiler und Unterbrüden,
- Verbesserung Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung,
- Straßensanierung und Hochwasserschutz
- Erweiterung Gewerbegebiet Anwänder
- sowie eine weitere Fotovoltaikanlage.
Auch ins Bildungszentrum muss weiterhin kräftig investiert werden.
Ich hoffe, dass wir bei den vielen Maßnahmen auch wieder einiges aus Fördertöpfen herausholen können. Unser Landtagsabgeordneter Wilfried Klenk wird uns dabei sicher wieder tatkräftig unterstützen. (Er nickt zustimmend)
Das Grundstück für die geplante betreute Seniorenwohnanlage steht zur Verfügung. Im Frühjahr soll mit dem Bau begonnen werden.
Ein Projekt, das uns schon seit Jahren beschäftigt, ist die Verbesserung der Breitbandversorgung.
Hier haben wir gemeinsam mit Nachbarkommunen, unter anderem mit Althütte, ein Pilotprojekt durchgeführt, das teilweise zu deutlichen Verbesserungen geführt hat. In Oberbrüden ist es aber immer noch eine Katastrophe, was sich die Telekom hier leistet. Bei der Bürgerinfo Ende 2009 wurde von deren Vertretern versprochen, dass mind. 4-6 MBit auch in den entlegenen Bereichen angeboten werden.
Derzeit sind es aber gerade mal max. 1 MBit. Wir werden aber weiter kämpfen, damit fast überall in Auenwald akzeptables Internet möglich ist.
Ein weiteres ganz wichtiges Projekt möchte ich noch ansprechen. Von den Arbeitsgruppen unserer Gemeindeentwicklungsplanung wurden in vielen Sitzungen erstklassige Vorschläge erarbeitet, die unsere Gemeinde noch schöner und attraktiver für uns alle machen können. Alle werden wir vermutlich nicht realisieren können. Gemeinderat und Verwaltung werden gemeinsam mit Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, hoffentlich viele der aufgezeigten Punkte umsetzen.
Die Vorschläge hängen im Rathaus aus oder sind auf unserer Homepage zu lesen. Machen Sie bitte auch in Zukunft mit. Weitere Aktive sind uns herzlich willkommen. Einfach bei uns melden.
An dieser Stelle nochmals mein herzlicher Dank an die vielen Personen die in den Arbeitsgruppen aktiv mitgearbeitet haben. Stellvertretend möchte ich heute Abend die Sprecher Frau Raitzig und Dr. Ammer, Herrn Schmülling, Herrn Lechner und Herrn Keser nennen. Wir wissen jetzt noch genauer wo wir stehen und wohin uns die Zukunft führen soll.
In der für uns wirtschaftlich sehr schwierigen Zeit ist es deshalb besonders wichtig, dass wir unsere vielen Zukunftsaufgaben gemeinsam anpacken und umsetzen.
Ich danke
- den Damen und Herren des Gemeinderats für die gute Zusammenarbeit und ihren engagierten ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle unserer Gemeinde
- und Ihnen liebe Bürgerinnen und Bürger für ihre Unterstützung in vielen Bereichen und auch für Ihr Verständnis für unsere Entscheidungen.
- Vielen Dank an meine Mitarbeiter die den heutigen Abend vorbereitet haben und uns anschließend noch bewirten.
Uns allen wünsche ich ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010.
Die Trachtenkapelle des Bürgervereins Ebersberg verabschiedet sich anschließend mit einem weiteren Musikstück, der ?Laubener Schnellpolka?.
Wir haben, nachdem die Tanzeinlage des Ehepaares Haerer im letzten Jahr so großen Zuspruch gefunden hat, auch heute einen weiteren hochkarätigen Programmpunkt vorgesehen:
die Europameister im Kunstradfahren, Simon Strohmaier sowie Oliver und Daniel Gronbach zeigen uns nun einen Teil ihres Könnens.
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