Gemeinde Auenwald

Seitenbereiche

Rathaus & Service

Aktuelles

Einladung zum Tag der offenen Tür der neuen Mehrzweckhalle Hohnweiler am Sonntag, 17. März 2019 ab 10 Uhr.

Als Ersatz für die kleine und sanierungsbedürftige Turnhalle Hohnweiler wurde u.a. für die Kinder der Grundschule Lippoldsweiler und des Kindergartens Hohnweiler sowie für die vielen Sportlerinnen und Sportler eine neue Sport-Halle gebaut.
Damit auch die Bevölkerung und die sonstigen Vereine und Gruppen einen echten Mehrwert haben, hat die Halle eine über 80 qm große mobile Bühne, entsprechende Bestuhlung sowie einen Bürgerraum mit Cateringküche die als Schulmensa, für kleinere Veranstaltungen und als Gymnastikraum genutzt werden kann. Die beiden Vereinsräume/-büros runden die Vielfalt des Neubaus ab.
Nach gut 1 ½ Jahren Bauzeit ist die neue Halle nun nutzungsbereit und wird mit einem Einweihungswochenende am 16. und 17. März 2019 feierlich übergeben.
 
Die Mitte der 1970er Jahre gebaute Turnhalle Hohnweiler war aufgrund des Alters stark sanierungsbedürftig. Schon 1997 und 2001 wurden Sanierungen mit An- und Umbauten geplant und im Gemeinderat beraten, die jedoch nicht umgesetzt werden konnten. Seit 2010 sind im Investitionsprogramm der Gemeinde für die Sanierung der alten Halle jeweils Finanzmittel, bis hin zu einem Millionenbetrag, eingeplant gewesen.
Beim Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen für Jugend, Kultur- und Sport mit bis zu 45 % Förderung, setzte sich der Auenwalder Entwurf gegenüber fast 1000 Mitbewerber durch.
Sicher auch ein großer Verdienst des herausragenden ökologischen Konzepts, mit dem die Halle äußert wenig Energie verbraucht. Dank der 50 kw-PV-Anlage, welche die Luft-Wärmepumpe antreibt und dem 31 kW-Blockheizkraftwerk, kann sogar Wärme und Strom auch an die benachbarten Schule, den Kindergarten und das allgemeine Stromnetz abgegeben werden.
Die fast zwei Millionen Euro hohe Gesamtförderung versetzte die Gemeinde Auenwald auch tatsächlich in die Lage die Sanierung und Erweiterung der Turnhalle ohne Neuverschuldung umzusetzen.
 
Im intensiven Abstimmungsprozess mit den zukünftigen Nutzern und den Einwohnern wurde das Raumprogramm erarbeitet. Dabei kam heraus, dass größere Spielflächen und –höhe notwendig sind, die Halle teilbar ist und unbedingt auch für Veranstaltungen und Versammlungen geeignet sein muss. Für die Allgemeinheit und „Nichtsportler“ gibt es nun erstmals in Lippoldsweiler den Bürgerraum für bis zu 84 Personen, der gleichzeitig Mensa für die Grundschule und den Kindergarten ist und auch Platz für Gymnastik und Familienfeiern bietet sowie ausreichend Geräteraumflächen. .
 
Eine Sanierung und Erweiterung der bestehenden Halle stellte sich in der Planungsphase sehr schnell als unwirtschaftlich herausgestellt.
Bebauungsplanaufstellung, das Baugesuch sowie die Ausführungsplanung und die Ausschreibung folgten sofort nachdem der Zuschussbescheid eingegangen war.
Mit dem Bau konnte Mitte 2017 begonnen werden. Der Baufortschritt war, trotz des enormen Baubooms, bis zum Sommer 2018 absolut plangemäß. Damit die neue Halle auch an das Trinkwassernetz und die Kanalisation neu angeschlossen und der neue Zugang mit Vorplatz gebaut werden konnte, musste in den Sommerferien 2018 die alte Halle abgebrochen werden,
Die Fertigstellung der neuen Halle war auf Grund der ursprünglichen Forderung des Bundesbauministeriums für Ende 2018 geplant. Nachdem die meisten der geförderten Projekte nicht annähernd bis Ende 2018 fertig zu stellen waren, wurde vom Bund der Fertigstellungszeitraum bis Mitte 2019 verlängert.
Die zu erwartenden Gesamtkosten des Projekts werden incl. Abbruch der alten Halle und Erstellung der umfangreichen Außenanlagen bei brutto ca. 4.3 Millionen Euro liegen und damit auf dem Niveau der ursprünglich prognostizierten Kosten.
 
Die neue Mehrzweckhalle hat eine Hallenfläche von 16 x 30 m. Die Fläche des Bürgersaals, der separat und auch als Mensa genutzt werden kann, beträgt 89 qm. Das Gesamtgebäude hat incl. aller Nebenräume eine Fläche von 1.209 qm, wobei sich ca. 339 qm auf einer zweiten Ebene oberhalb der eigentlichen Hallenebene befinden. Die Kubatur beträgt 8.761 cbm.
 
Bei der Gestaltung und den Materialien wurde auf ein hohes Maß auf niedrige Betriebskosten, Langlebigkeit und Funktionalität geachtet. Der Hallenboden ist ein flächenelastischer Sportboden mit Parkett als Oberbelag.
Die Farbgestaltung ist zurückhaltend und setzt wenige, einprägsame Farbakzente in der Farbe Rot, eingebettet in Grautöne, hell verputze Wände, weiße Holzschalungen und den Parkettboden in der Halle.
Fortgesetzt wird diese Gestaltung im Außenbereich mit grauen Fassadenplatten und Klinkermauerwerk.
Vor der Halle wurden einige Sitzbänke sowie ausreichend Halterungen für Fahrräder und Roller aufgestellt.
Der Bolzplatz dient bei größeren Veranstaltungen zukünftig als Behelfsparkplatz, im Normalfall ist er aber für die Schule und die sonstigen Nutzer ein Fußball-, Handball- oder Basketballfeld. In die Rasenfläche des Retentionsbeckens werden Volleyballpfosten und –netz aufgestellt und es wurden auch ausreichend neue Bäume gepflanzt.
 
Architekt Jochen Wilfert und Bürgermeister Karl Ostfalk