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barrierefrei in Auenwald

Der Brüdenbach - Landschaft erfahren

Tourenbeschreibung: Beim Start an der Auenwaldhalle geht es zunächst über die Brüdenbachbrücke und dann gleich rechts auf den Verbindungsweg zwischen Unterbrüden und Unterweissach entlang des Brüdenbachs. Nach wenigen Metern öffnet sich auf der linken Seite eine Freizeitanlage mit Bewegungsparcours bestehend aus verschiedenen Geräten, die sich auch für Menschen mit physischen oder psychischen Einschränkungen eignen, wie zum Beispiel der rollstuhlgerechte Schultertrainer. Daran schließt sich eine barrierefrei erreichbare Kneippanlage mit Armbecken an; das Armbecken wird ständig mit frischem Quellwasser gespeist und ist ideal für Rollstuhlfahrer. Der Weg führt vorbei an offenen Wiesen, Obstbäumen, Feuchtgebieten. Nach etwa 900 m wird ein ganz besonderer kleiner Platz erreicht. Hier stehen, auch für Rollstuhlfahrer erreichbar, ein Friedenspfahl nebst Bank, die dem Wunsch der Menschen aus der Region nach dauerhaftem Frieden Ausdruck verleihen sollen und auch von ihnen gestaltet wurden. Weiter geht es nun kaum merklich ansteigend bis zu einem weiteren Sitzplatz mit schattenspendendem Baum, der zum Verweilen und Genießen der Landschaft einlädt. Wer möchte, kann noch das kurze Stück bis zum Alexanderstift dazunehmen, oder hier wenden und zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Weitere Informationen (PDF-Dokument, 1,03 MB, 16.07.2025)

Gefördertes Projekt

Engagierte Menschen schafften es, das Projekt „Inklusive Wanderbotschafter/-innen im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald“ mit Leben zu erfüllen.

Anfang 2018 startete der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter das auf drei Jahre angelegte und durch die Aktion Mensch geförderte Projekt „Inklusive Wanderbotschafter/-innen im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald“. Durch geprüfte Wegstrecken sollten Rollstuhlfahrerinnen/-fahrern die selbstständige Nutzung von Wanderwegen ermöglicht werden. Hierfür wurden ehrenamtliche Wanderbotschafter/-innen geschult und mit einem Wander- und Erfassungspaket ausgestattet. Sie testeten und bewerteten Wege, die zukünftig als Wanderwege angeboten und ausgeschildert werden sollen. Wichtigste Kriterien der Strecken waren, dass sie mit drei bis fünf Kilometern Länge kurz genug sind, um mit Rollstühlen und Gehhilfen auch eigenständig nutzbar zu sein. Außerdem sollten sie über Behindertenparkplätze verfügen und sich in direkter Nähe zu geeigneten Toiletten oder Gastronomiebetrieben befinden.

Gelangen Sie hier zur gesamten Pressemitteilung (PDF-Dokument, 132,66 KB, 16.07.2025)

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